Die richtige Reiseapotheke: Das sollte drin sein!

Denken wir an den Urlaub, dann fallen uns erstmal Sonne, Meer oder Berge und leckeres Essen ein, und die Aussicht auf ein paar unbeschwerte Tage lässt uns Gedanken zum Beispiel an Krankheiten ein wenig beiseite schieben. Aber ein bisschen Planung für den Fall der Fälle kann auf Reisen sehr hilfreich sein, zumal wenn es in Länder geht, in denen die Gesundheitsversorgung nicht so ganz auf europäischem Stand ist oder deren Sprache man nicht versteht. Dann ist es wichtig, zumindest kleinere Wehwehchen selbst behandeln zu können – der (mitunter auch teure) Gang zum Arzt ist dann oft gar nicht nötig.

Fit durch den Sommer: Temperatur hoch – Limit runter!

Wer Sport treibt, der freut sich besonders auf den Sommer: Denn nach den langen Monaten im Fitness-Studio und in der Sporthalle, nach verregneten Joggingrunden und Fußballspielen im Matsch werden uns mit dem beginnenden Frühjahr die schönen Seiten des Sports im Freien wieder bewusst. Im Sommer laufen und radeln wir dann endlich wieder durch grüne Wälder und duftende Wiesen, wir schwimmen im See und kicken im hellen Sonnenschein. Super soweit – aber ein bisschen Vorsicht ist ratsam: Sonne und Hitze nämlich belasten den Körper zusätzlich zur körperlichen Anstrengung, und in der sportlichen Euphorie neigen wir schon mal zur Selbstüberschätzung. Deshalb raten Experten, sich ein paar gute Ratschläge mit in die Sporttasche zu packen, zum Beispiel:

Gesund wie auf Mallorca: Mmmmhh – Mittelmeer!

So etwa die Hälfte der deutschen Urlauber zog es 2017 ans Mittelmeer – Sonne, Strand und Wasser in überschaubarer Flug-Entfernung sind unschlagbare Argumente für ein paar wunderschöne Ferienwochen. Aber noch etwas zieht viele von uns in den Süden: Die mediterrane Küche, duftend nach Kräutern, mit viel Fisch, Olivenöl und frischen Früchten. Weil viele Zutaten inzwischen auch bei uns zur Grundausstattung der (Super-) Märkte gehören, lässt sich diese leichte, gesunde Ernährung auch hier genießen: Viele Gerichte aus der mediterranen Küche sind daheim im Handumdrehen zubereitet. Doch nicht nur die Schnelligkeit ist ein großer Vorteil: Die Zutaten sind in Kombination oft auch sehr gesund. Mediterrane Kost kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen, und auch das Risiko einiger Krebsarten ist in den Ländern am Mittelmeer signifikant geringer. Ein Grund also, mal genauer hinzuschauen: Was genau macht denn diese mediterrane Ernährung eigentlich aus? Hier ein paar Fakten:

Infarktrisiko WM: So schützen Sie Ihr Herz!

Sport, das weiß man, ist ja erstmal gesund. Naja, wenn es allerdings auf dem Fußballrasen so richtig zur Sache geht und man sich die schmerzerfüllten Gesichter gefoulter Spieler ansieht … da kommen einem dann doch schon manchmal leise Zweifel. Aber nicht nur, wenn es auf dem Platz hoch her geht, sondern auch beim Zuschauen auf dem heimischen Sofa lauern Risiken, und damit sind nicht nur Bier, Chips und Schlafdefizit gemeint – Gesundheitsexperten warnen explizit vor Gefahren für Herzpatienten. Denn wenn der Puls rast und die Spannung steigt, ist unser Herz ganz schön gefordert. Wissenschaftler stellten bereits während der WM 2006 fest, dass in dieser Zeit deutlich mehr Menschen mit Herzproblemen in Krankenhäuser kamen. 

Mach mich nicht nass: Wie viel Duschen ist gesund?

Für viele unverzichtbar: Die tägliche Dusche. Am Morgen macht sie uns wach, am Abend befreit sie uns von Schmutz und Schweiß des Tages und lässt uns mit einem angenehmen Gefühl von „sauber“ unter die Bettdecke schlüpfen. Gerade jetzt, in den heißen Monaten, haben viele sogar mehrmals am Tag das Bedürfnis, schnell mal unter die Dusche und anschließend sauber und erfrischt wieder raus zu hüpfen – verständlich erstmal, aber aus medizinischer (und übrigens auch aus hygienischer) Sicht gar keine so gute Idee. Experten meinen: Tägliches Duschen ist kein Muss, im Gegenteil. Denn, so paradox es klingen mag: Häufiges Duschen oder Baden, vor allem mit Seife oder Schaumbad, trocknen die Haut aus und machen Sie anfällig. Wer öfter duscht als etwa alle 2 oder 3 Tage, riskiert auf lange Sicht Störungen der natürlichen Hautflora.

Tier oder Tofu: Vegetarisch gesund?

Zugegeben – wir haben eine Weile überlegt, ob wir zum Thema Vegetarismus etwas beitragen sollten. Denn kaum ein Thema wird so kontrovers und leidenschaftlich diskutiert, die Gräben zwischen den Hardlinern auf beiden Seiten sind tief. Während die einen im Verzicht auf Fleisch und/oder tierische Produkte den Schlüssel zur Rettung der Welt erkennen, berufen sich hartgesottene Grillfans auf die Ernährungsgewohnheiten der Höhlenmenschen. Wir wollen versuchen, so wertfrei wie möglich ein wenig Licht in die Sache zu bringen und dabei ganz bewusst ethische oder makroökonomische Aspekte außen vor zu lassen: Hier soll es um die Gesundheit gehen, und um die Frage, ob und wie viel Fleisch der Mensch zum Leben braucht.

Lass die Sonne rein! Sonnenenergie für Elektronik ist mehr als ein Gadget

Endlich ist es soweit: Kälte und Dauerregen geben sich geschlagen und ziehen sich bis zum November zurück; es wird wieder angegrillt, Eis gegessen und unter freiem Himmel gelacht. Elektronische Begleiter dürfen dabei nicht fehlen – das Smartphone ist sowieso immer dabei, doch auch für Musik, frisches Essen, Licht für die abendliche Party will gesorgt sein. Und mit einem Fitness-Tracker am Arm kann man gesund und munter in den Tag starten. Damit haben Sie alles unter Kontrolle.

Ab nach draußen: Tipps für ein vitales Frühjahr!

Die Natur erwacht allmählich aus Ihrer Winterruhe – und genauso geht es uns auch. Auch wenn sich der Körper mitunter nur langsam an die veränderten Temperaturen, das hellere Licht und das ungewohnte Leben im Freien anpasst: Nach ein paar Tagen, manchmal auch einigen Wochen der berühmten Frühjahrsmüdigkeit lassen wir den Winter-Modus hinter uns und gewöhnen uns wieder an den leichteren, fröhlichen Rhythmus des Sommers. Wie und womit Sie sich den Übergang vom Winter zum Sommer erleichtern können – wir haben ein paar einfache Tipps, mit denen Sie jetzt neue Energie tanken können.

Homo Sedens: Dein Stuhl und Du!

Früher (also so richtig früher, vor etwa drei oder vier Millionen Jahren) hatten unsere Urahnen eine glänzende Idee: Statt sich auf allen vieren fortzubewegen und durch’s tropische Geäst zu hangeln, richteten sie sich auf und durchstreiften die afrikanische Savanne fortan auf zwei Beinen. Vorteile dieser Masche: Man konnte besser und weiter sehen,
über das hohe Gras hinweg Freund und Feind erkennen, und man hatte die Hände frei, um damit allerlei nützliche Dinge zu fassen und der örtlichen Fauna nun auch mit Speer und Schleuder zuleibe zu rücken. Die Konservativen von damals, die im Wald zurückblieben und sich auf ein schlichtes „weiter wie immer“ beschränkten, sind die Vorfahren
der Primaten von heute, die sich immer noch von Früchten und Insekten ernähren, während wir beim Italiener sitzen und uns zu den Scampi in Knoblauchöl noch ein GläschenVerdicchio bestellen. Bei allem Kulturpessimismus: Unterm Strich irgendwie kein schlechter Deal.